Schloßteichstraße 5. Erbaut vom Villenkolonie-Gründer Heinrich Schmidtmann. Im Erstzustand von 1886 erhalten - bis 2006, wo die Fassade von Investorshand durch einen Balkon ergänzt wurde, den Schmidtmann offenbar vergessen hatte, und die rückseitigen historischen Balkone durch neue ersetzt wurden. (Bild von ca. 1940: Sammlung Feyll/Forssman)

Kassel-Wilhelmshöhe:
»Chinesisches Dorf« und Villenkolonie Mulang


  Zukunft ist von außen wiederkehrende Erinnerung;
  daher hat die Gedächtnislosigkeit keine.

  
Ulrich Sonnemann

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Aktuell:
Für den »Arbeitskreis für Denkmalschutz und Stadtgestalt« haben Gerd Fenner und der Autor dieser Site einen Rundgang über das Parkvorfeld, das ehemalige Domänenland Wilhelmshöhe, veranstaltet. Näheres unter www.museumslandschaft-kassel.de (auf den Namen klicken).

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Diese Internet-Site
handelt von Geschichte und Entwicklung des Parkdorfes Mou-lang im Schloßpark Wilhelmshöhe (entstanden ab 1780) und der angrenzenden Villenkolonie Mulang (ab 1880), die immer wieder auch Bad- und Kurort war (und zur Zeit mal wieder ist). Das Inhaltsverzeichnis rechts oben bietet aber auch weitere Kapitel aus dem Stadtteil Bad Wilhelmshöhe.
  Das »Chinesische Dorf« Mou-lang ist ein einzigartiges Beispiel eines weitgehend erhaltenen historischen Park-Dorfes, das zu Zier- und ökonomischen Zwecken von etwa 1780 bis 1800 mit Bauern und Vieh bevölkert war.
  Die Villenkolonie hat zwei Besonderheiten: Erstens die Lage am Schloßpark Wilhelmshöhe, einem Gartenkunstwerk höchsten Ranges, das seit 1986 auf der UNESCO-Welterbe-Warteliste steht. Diese Lage sorgte auch einst für reges Kur- und Badegeschehen; in den letzten Jahren hat es Versuche gegeben, diesen Bereich wiederzubeleben, unter anderem wurde das Prädikat »Bad« neu verliehen. (Ein besonders hübsches und erstaunlich lebendiges Relikt aus Kur- und Lebensreform-Zeiten ist das Luftbad Waldwiese im Habichtswald.) Zweitens: Weite Teile der Villenkolonie sind im Zustand der Erstbebauung in verschiedenen Stilen zwischen Gründerzeit und Moderne erhalten. Mulang ist damit innerhalb Kassels eine große Ausnahme (und selbstverständlich unter starkem Druck durch »Investoren«), aber auch deutschlandweit ein bedeutendes Baudenkmal-Ensemble. In die Geschichte des Wohn- und Kurortes führt eine Dia-Schau mit Hilfe von etwa 60 kommentierten Bildern ein.

Nur mit Kenntnis der Geschichte kann man die weitere Entwicklung gestalten und zwischen legitimen Interessen vermitteln (die sich im übrigen eher ergänzen als widersprechen):
– Historisches Park-Dorf Mou-lang
– UNESCO-Welterbe
– Kassel als europäische Kulturhauptstadt
– Kurort Bad Wilhelmshöhe
– Denkmalschutz
– Anwohner

Wenn jemand einen Fehler findet oder etwas ärgerlich findet: Bitte wenden Sie sich an den Verfasser – die Adresse steht rechts oben. Besonders viel Freude machen Hinweise, Erzählungen, Privatfotos und Postkarten aus dem chinesischen Dorf und der Villenkolonie Mulang.

Bitte um Geduld: Die Seiten, auf die Sie über das Inhaltsverzeichnis in der rechten Spalte gelangen, bauen sich teils recht langsam auf: Die Kehrseite des Materialreichtums.

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Für den Verein »Freunde des Stadtmuseums e.V.« hat der Autor dieser Website am 29.11.2005 eine Villenkolonie-Mulang-Führung veranstaltet, die von erfreulichen 40 Teilnehmern beehrt wurde. Hier klicken für ein PDF mit dem reich bebilderten Rundgang-Skript, das bei der Veranstaltung auch verteilt wurde. (bzw. Rechtsklick zum Herunterladen; Größe: 2,5 MB).

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Der Autor dieser privaten Website ist Vorstandsmitglied im Verein »Bürger für das Welterbe – Park Wilhelmshöhe, Karlsaue und Wilhelmsthal e.V.« (auf den Namen klicken für die Vereins-Website).


Der Autor dieser Website ist Mitglied im Arbeitskreis für Denkmalschutz und Stadtgestalt des Stadtmuseums Kassel.

Inhalt

Startseite
Dia-Schau (60 Bilder)
»Chinesisches Dorf«
Villenkolonie
Schutz für Mulang!
Kurort Wilhelmshöhe
Persönlichkeiten
Wilhelmshöhe, Umgebung
Die Herkulesbahn
Luftbad Waldwiese
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Friedrich Forssman
Schloßteichstraße 3
34131 Kassel
mail@kassel-mulang.de

Erste Veröffentlichung:
01.07.2003
Letzte Änderung:
30.04.2007
(im Kapitel »Luftbad Waldwiese«)


Dank
an Georg Seifert für die Programmierung
sowie an die vielen Leihgeber, die in Nachweisen der einzelnen Kapitel aufgeführt sind.